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Projekt

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Beschreibung

Das Projekt „Standortmarketing U 35 für den Landkreis Sigmaringen“ läuft über eine Dauer von zwei Jahren im Rahmen des Förderprogramms „Land(auf)Schwung“ des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft. Laut Ministerium „ist das neue Modellvorhaben Land(auf)Schwung ein Baustein des Bundesprogramms "Ländliche Entwicklung" und eine Maßnahme für strukturschwache ländliche Regionen. Es richtet sich an unternehmerische Menschen vor Ort, die selbst über innovative Ideen und deren Umsetzung in der Region auf der Grundlage eines Regionalbudgets entscheiden.“

Der Landkreis Sigmaringen ist eine der ausgewählten Regionen, in denen das BMEL zukunftsweisende Projektideen finanziell unterstützt. Projektnehmer ist die Creaktiv-Werbung, in enger Zusammenarbeit mit der WIS, der Wirtschaftsinitiative Landkreis Sigmaringen GmbH sowie externen Partnern. Startschuss für das Projekt war der 1. Juli 2016. Hinter dem Projekt steht eine klar definierte Vision: Nachhaltiger, dauerhafter Erfolg nach der Aufbau- und Anlaufphase von zwei Jahren.

Ziele

Ziele des Projekts Standortmarketing U35 sind die Forcierung und Bündelung aller notwendigen Maßnahmen, vorrangig mittels einer zentralen Online-Plattform, die durch andere Medien unterstützt wird, um den Landkreis als Lebensraum, Arbeitsplatz und Freizeitort gegenüber jungen Menschen unter 35 Jahren interessant und attraktiv zu machen. Um Zuzug, Rückkehr und Verbleib im Landkreis entscheidend zu unterstützen. Die derzeitige Ausgangssituation des Landkreises stellt sich wie folgt dar:

  • Viele junge Menschen verlassen den Landkreis
  • Der Landkreis ist Schlusslicht bei der Zustimmung in den sozialen Medien
  • Überregional schwaches Image
  • Dem Landkreis drohen massive Verluste in der Altersgruppe U35
  • Die Gemeinden „kochen ihr eigenes Süppchen“
  • Dem Landkreis fehlt ein gemeinsames Identifikationsmerkmal

Es gilt, für den Landkreis Sigmaringen (Platz 272 unter 402 Landkreisen und kreisfreien Städten) eine zentrale Kommunikationsplattform zu schaffen, die es den jungen Einwohnern, Zuzugsinteressenten und Rückkehrern ermöglicht, Informationen über die gesamten Vorkommnisse des Landkreises einzuholen, Themen auszutauschen und miteinander zu ihrem und zum Nutzen des Landkreises in Dialog zu treten. Das Ziel dieses Projektes ist, nicht nur eine übliche Onlinepräsenz mit möglicherweise kurzer Lebensdauer aufzubauen, sondern nachhaltigen Erfolg zu haben und der Bevölkerung des Landkreises ein selbstverständliches Identifikationsmerkmal zu geben sowie ein starkes positives Image nach außen und innen zu schaffen. Damit dieses Projekt überhaupt eine dynamische, authentische und langfristige Marke werden kann, ist es unabdingbar, aktive Mitmacher zu finden, die mit ihrer Motivation und ihren Themen das Projekt unterstützen. Die Plattform soll als Marke in einem Umfeld aus Individualität, Dynamik, Information, Austausch und Dialog sowie den emotionalen Faktoren Unterhaltung und Spaß positioniert werden. Entscheidend wird es sein, Reize zu setzen, authentisch aus der Region. Es soll ein reger Input und Output von Informationen und Meinungen entstehen, auch kontrovers, um eine hohe Glaubwürdigkeit zu erreichen. Die Plattform muss zu dem zentralen, nachhaltigen Kommunikationsmedium im Landkreis werden und als Marke eine Alleinstellung erreichen.

Zielgruppen

Die grundsätzliche Zielgruppe U35 wurde nach verschiedenen Kriterien definiert:

  • Beziehungsstatus
  • Interessenlage
  • Herkunft
  • Gruppierungen
  • Altersgruppen:
    • Kindergartenkinder ca. 3 - 6 Jahre
    • Grundschulkinder ca. 6 - 10/11 Jahre
    • Teenager ca. 13-16 Jahre
    • Junge Erwachsene ca. 17 - 23/25 Jahre
    • Erwachsene ca. 26 - 34 Jahre

Um die Interessengebiete und Wünsche der einzelnen Zielgruppen herauszufinden, werden in den kommenden Monaten Workshops mit Teilnehmern aus den verschiedenen Zielgruppen eingerichtet. Der thematische Aufbau der Plattform und der begleitenden Medien soll von „unten nach oben“ erfolgen: Vorrangig aus der Zielgruppe wird der laufende Inhalt generiert, das Projektmanagement begleitet, moderiert und gibt Anstöße. Dies macht die Plattform authentisch, sinnvoll und glaubwürdig. Entscheidend für eine hohe Nutzungsintensität und Identifikation wird es sein, thematisch interessante, aktuelle sowie visuelle Reize zu setzen (Artikel, Fotos, Videos).

Lösungen

Schwerpunkt der technischen Umsetzung liegt aufgrund der Zielgruppe im Onlinebereich und in der Nutzung der sozialen Medien, wie Facebook, Twitter und Co. Neben der bereits erwähnten zentralen Kommunikationsplattform soll eine mobile App für Smartphones entstehen, über die sowohl Push-Infos aktuelle Themen und sofort verfügbare Informationen streuen werden, als auch die Verknüpfung mit den sozialen Medien stattfinden soll. Die digitalen Medien werden, wenn nötig durch diverse Printmedien unterstützt und begleitet. Insgesamt soll das Standortmarketing so zu einer starken regionalen Marke werden.

Onlineplattform

Zentrales Element der Lösung wird die Onlineplattform, die sowohl das gesamte Informations- und Dialogangebot umfassen wird, aber auch zu Websites von regionalen Institutionen, von Kommunen, der Wirtschaft und Interessengruppen verlinken soll. Auch überregional, um im Laufe der Zeit ein Interessennetzwerk entstehen zu lassen. Die Plattform wird ein zielgruppengerechtes, junges Design- und Nutzungskonzept haben und über unterschiedliche Redakteurszugänge für Mitmachen verfügen. Die technische Umsetzung wird erst nach Vorliegen der Inhalte entschieden.

Mobile App

Der überwiegende Teil der Zielgruppe nützt vorrangig mobile Geräte (Smartphones und Tablets) zur digitalen Kommunikation und Information. Aus diesem Grund wird eine mobile App das zweite Standbein der Lösung bilden. Sie soll stets Informationen und Themen schnell, aktuell und in prägnanter Form zur Verfügung stellen, sowie gleichzeitig die Verknüpfung mit den Social Media Kanälen sicherstellen. Die App wird im direkten Wettbewerb mit anderen entsprechenden Angeboten stehen, sie muss überzeugende Reize setzen, weshalb ihr eine besondere Bedeutung zukommen wird.

Printmedien

Trotz der eindeutigen Konzentration auf Onlinemarketing müssen diverse Printmedien zur Begleitung und Ergänzung eingesetzt werden. Es gilt, sowohl den Markenaufbau als auch die Markenführung multimedial vorzunehmen.

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